Unsere Reisen

Hier nehmen wir Euch mit auf unseren Reisen. 

Highlight: Roadtrip Schweiz

Anstelle von Norwegen ging es für uns Ende Juni 2020 zwei Wochen in die Schweiz. Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft war die Belohnung.

Hier könnt Ihr uns auf unserer Reise durch das wunderschöne Alpenland begleiten.

Rennradfahren im Schwarzwald

01.04.2021 - 05.04.2021

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Teil 1 Rennradfahren rund um Freiburg
Teil 2 Rennradfahren rund um Freiburg
 
Über die Ostertage ging es für mich (Jan) das erste Mal wieder auf eine Kurz Tour. Ziel war der Schwarzwald, da ich die Tage hauptsächlich zum Rennradfahren nutzen wollte. Das Wetter war zwar etwas kalt, aber überwiegend sonnig.

Etwas abseits von Freiburg in einem Tal gelegen fand ich einen passenden "Stellplatz" für den Bulli. Wobei es sich ehrlich gesagt um die Hofeinfahrt von einem Bauernhof gehandelt hat. :D

Von hier aus ging die erste Tour mit 112km und 2381hm über den Schauinsland & Feldberg. Bei der zweiten Tour über 126km und 1694hm ging es durch die wunderschöne Kaiserstuhlregion und auf dem Rückweg über den steilen Thurner. Am Abend habe ich dann noch eine kurze Wanderung zu den nahegelegenen Zweribach Wasserfällen unternommen. Am letzten Tag ging es über 107km und 2149hm über den Geisberg und zum Abschluss den Kandel hoch. 

Nach der letzten Tour ging es dann zurück nach Frankfurt zu Kimby, die gerade ihren Dienst für das Wochenende beendet hatte.


Fazit:
Unsere mobilie Campingdusche samt Duschzelt sorgt für eine erfrischende Abkühlung nach anstrengenden Radtouren, aber demnächst muss eine neue Campingtoilette her. ;)

Kroatien

23.10.2020 - 31.10.2020

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Teil 1 unserer Woche in Novigrad (Istrien)
Teil 2 unserer Woche in Novigrad (Istrien)
 
Lernen und dabei in der Sonne sitzen - genau das war der Plan. Da ich seit Mitte März überwiegend im Homeoffice sitze und im September angefangen habe, Studienbriefe für meinen Betriebswirt zu bearbeiten, brauchte ich einfach mal einen Tapetenwechsel. Kimby hatte leider keinen Urlaub und so ging es für Pepper und mich nach Kroatien, genauer gesagt auf die Halbinsel Istrien, da hier das Infektionsgeschehen noch im Rahmen war. Vom auswärtigen Amt war vorgegeben, dass die Einreise nur mit einer verbindlichen Unterkunftsbuchung genehmigt wird, also habe ich kurzerhand einen Campingplatz gebucht.

Freitagmittag starteten wir die erste Etappe Richtung Österreich. Über Park4Night haben wir in 9713 Ziebl, Österreich bei Familie Granitzer einen schönen Stellplatz auf einem Bauernhof gefunden. Der Stellplatz ist ideal für die Durchreise geeignet. Von dort ging es am nächsten Tag weiter durch Slowenien, dann vorbei an Triest (Italien) nach Novigrad auf den Campingplatz Aminess Sirena. Novigrad liegt nördlich von den bekannteren Orten Rovinj und Pula. Der Campingplatz ist riesig und in der Hauptsaison auch recht teuer. Aber in dieser Zeit war nichts los und die Preise waren okay. Wir hatten einen Stellplatz der teuersten Kategorie "Luxury Mare" direkt am Meer und haben knapp 30€ pro Nacht (VW Bus, 1 Erw., 1 Hund inkl. Strom und Wasser) gezahlt. Die Temperaturen Luft 20 Grad / Wasser 18 Grad waren sehr angenehm und wenn die Sonne schien, war es gefühlt deutlich wärmer.

Neben lernen, haben wir beim spazieren gehen ein bisschen die Gegend erkundet. Novigrad ist ein schöner kleiner Ort mit mehreren Restaurants, einer tollen Hafenpromenade, einem modernen Yachthafen und auch so ist die Infrastruktur rund um den Ort recht neu und modern. Die beiden Restaurants Rivarella und Luna kann ich Euch empfehlen. Wir sind auch mal ein bisschen außerhalb spazieren gegangen, wobei wir da meistens durch Olivenhaine geschlendert sind und etwas östlich vom Campingplatz haben wir ein Naturschutzgebiet entdeckt. 

Letztendlich war es gut, dass wir auf einem Campingplatz standen. Im Vergleich zum Freistehen, gingen hier so Dinge wie Aufwaschen, Duschen, Toilette usw. deutlich schneller und es blieb neben Lernen auch noch genügend Zeit um in dr Sonne zu sitzen oder eine Runde mit dem Kanu zu fahren. Nach einer Woche ging es dann am Samstagabend wieder zurück und da ab Sonntag bei einer Einreise Covid-Tests oder Quarantäne vorgeschrieben gewesen wären, sind wir die 12 Stunden am Stück durchgefahren. Als Unterhaltung hat das Hörbuch Noah von Sebastian Fitzek einen guten Dienst verrichtet. Man könnte meinen, dass das Buch gerade erst geschrieben wurde. Hört doch mal rein, wobei die erste Stunde erstmal etwas verwirrend ist. :)


Fazit:
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, nochmal ein paar Tage in die Sonne zu fahren, aber zu zweit bzw. mit Pepper zu dritt ist es deutlich schöner, als alleine Essen zu gehen und in den Tag zu leben.

Aktivwoche in der Schweiz

17.08.2020 - 23.08.2020

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Teil 1 unserer Aktivwoche in Graubünden
Teil 2 unserer Aktivwoche in Graubünden

Mitte August ging es erneut in die Schweiz, genauer gesagt nach Graubünden ins wunderschöne Engadin. Anstelle von Kimby war dieses Mal der Sascha alias Carlo mit an Board. Mit Sascha war ich letztes Jahr schon zusammen Radfahren und das wollten wir dieses Jahr wiederholen. Montags sind wir erstmal zu ihm nach München gefahren um sein Rad einzuladen. Am nächsten Morgen ging es vorbei an Garmisch über den Fernpass, durchs Inntal in Richtung Schweiz auf den naturbelassenen Campingplatz Cul in Zernez. Von dort aus haben wir eine  tolle Wanderung auf den Murtaröl und zwei traumhafte Rennrad Touren über Reschenpass und Ofenpass sowie Flüelapass und Albulapass unternommen.

Nach drei tollen Tagen ging es weiter nach Santa Maria im Münstertal auf den naturbelassenen Campingplatz Pe de Munt. Von dort aus sind wir zum traumhaften Lai da Rims gewandert und haben das türkisfarbene Wasser genossen. Am Abend gab's Lagerfeuer, da jeder Stellplatz über eine eigene Feuerstelle verfügt. Am nächsten Tag ging es mit den Rennrädern über das Stilfser Joch (Stelivo) und den Umbrailpass, bevor uns am Nachmittag eine kurze Regenschauer heimsuchte. Aber kurz darauf schien schon wieder die Sonne und wir haben den letzten Tag nochmal genossen, bevor es am nächsten Morgen wieder zurück in die Heimat ging.

Fazit:
Schweizer Berge sind einfach traumhaft schön und gerade auf dem Rad hat man genügend Zeit, die Eindrücke zu genießen. 

Campingwochenende mit Freunden

07.08.2020 - 09.08.2020

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Ein Wochenende mit Freunden in Beiseförth
 
Eigentlich wollten wir an diesem Wochenende mit Freunden an einem der heimischen Seen campen. Aber bei 30 Grad und Sonnenschein waren wir nicht die Einzigen mit der Idee. Die Seen waren sogar teilweise für Besucher gesperrt, weil diese bereits gegen Mittag völlig überfüllt waren. Es ist mittlerweile Freitagnachmittag - also was machen? Einfach mal Google Maps und nach Camping suchen. Nur 10 Minuten von zuhause haben wir einen Campingplatz gefunden, an dem wir zwar schon hunderte Male vorbei gefahren sind, den wir aber nie wirklich wahrgenommen haben. Der Campingplatz Beiseförth ist richtig schön, zwischen einem See und dem Fluss Fulda, gelegen.

***Wenn Ihr mal in der Nähe seid, fragt uns gerne was unsere Region so zu bieten hat.*** 

Kurz zuvor hatte erst der Betreiber gewechselt und der Ablauf war etwas chaotisch und auch der ganze Platz hätte mal ein bisschen Zuwendung verdient. Aber an sich ist es eine richtige Perle. Hoffentlich weiß der Betreiber das. Für den Bulli hatte ich schnell einen passenden Platz gefunden und kurze Zeit später kamen auch Nathalie, Dominic und die kleine Frieda mit ihrem Zelt im Gepäck. Also erstmal aufbauen und das Camp einrichten. Direkt gegenüber vom Campinglatz gibt es einen Bäcker und nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir am See gechillt, sind Kanu gefahren, haben das ein oder andere Kaltgetränk verhaftet, bis dann am Nachmittag Kimby und auch unsere Freunde Chris und Dirk aus der Schweiz zu uns gestoßen sind, die gerade ihre Deutschlandtour begonnen haben. Abends wurde gemeinsam gegrillt und die kleine Frieda ließ bei einer Folge Peppa Wutz im Bulli den Tag ausklingen. Wir "Erwachsenen" haben noch die Schnapsbar geplündert und einfach die Zeit genossen. 

Nach dem Frühstück am Sonntag wollten wir eigentlich noch den ganzen Tag auf dem Platz verbringen, aber eine unangekündigte Hagelschauer am frühen Nachmittag machte uns einen Strich durch die Rechnung. In Windeseile wurde alles zusammengepackt und da die Aussichten nicht besser wurden, fand unser Campingwochenende ein abruptes Ende. 

Fazit:
Auch ganz in der Nähe von zuhause ist es schön und um es mit Dominics Worten zu sagen: "Verrückt, es waren zwar nur 2 Tage, aber es hat sich angefühlt wie Urlaub!"

Ein Wochenende in Wilhelmshaven

24.07.2020 - 26.07.2020

Youtube: 
"Ein Wochenende in Wilhelmshaven"

Freitags mal spontan früher Feierabend machen und auf kürzestem Weg ans Meer. Gesagt, getan und so wurde Donnerstagabend das Nötigste eingepackt und Freitagmittag ging es dann für Pepper und mich nach Wilhelmshaven. Kimby musste leider arbeiten, aber auf unseren Stellplatz hätte sie auch keine Lust gehabt. :D Wir standen nämlich auf dem Fliegerdeich, direkt am Wasser aber auch auf dem Präsentierteller. Dies ist ein extra ausgewiesener Wohnmobilstellplatz und kostet 12 Euro pro Tag. Sanitäre Anlagen sind dort allerdings Fehlanzeige. Es gibt zwar öffentliche Toiletten in der Nähe, die aber aufgrund von Corona geschlossen waren. Ein Hoch also auf das Porta Potti.

Das Wetter war typisch für die Küste: Sonne, Regen und Wind im Wechsel, aber einfach mal die Füße auf die "Reling" legen und abschalten - dafür war es perfekt. Bei einem Spaziergang haben wir uns noch den Stellplatz Schleuseninsel angesehen. Dieser hätte Kimby besser gefallen, liegt er doch etwas geschützter hinter dem Deich. Ansonsten gibt es noch eine lebhafte Promenade, das Deutsche Marinemuseum oder für die Kleinen das Aquarium. Sonntag haben wir nochmal bis abends gechillt, in der Nordsee gebadet bevor es abends gegen 21h zurück ging. Kurz vor Mitternacht waren wir wieder zuhause und bestens erholt für die nächste Woche.

Fazit:
Gerade für ein Wochenende ist Wilhelmshaven einen Besuch wert. Man kann abschalten, der Duft von Salzwasser liegt in der Luft und das kühle Jever schmeckt hier oben gleich doppelt so lecker.

Roadtrip ins Allgäu

18.05.2020 - 23.05.2020

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"Roadtrip ins Allgäu - Kurzurlaub zwischen Donautal und Allgäu"

Der erste Trip in Zeiten von Corona führte uns Richtung Allgäu, aber vorher machten wir einen Stop im Donautal. In der Nähe von Beuron haben wir Dank Instagram @tjorben.the.bulli einen schönen Stellplatz für die Nacht gefunden. Leider mussten die beiden, kurz nachdem wir angekommen sind, schon wieder zurück in die Schweiz.

Am nächsten Tag haben wir einen kleinen Spaziergang zum Eichfelsen gemacht und sind dann nachmittags weiter in die Nähe von Sonthofen gefahren. Hier standen wir auf einem schönen Wanderparkplatz und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am nächsten Tag sind wir zum Gaisalpsee gewandert. Eine wunderschöne 12km Wanderung, die auch für unseren Hund Pepper genau richtig war. Wer etwas früher aufsteht als wir, kann auch noch ein paar Höhenmeter mehr bewältigen und zum Rubihorn aufsteigen.

Am späten Nachmittag sind wir dann noch weiter zum Hopfensee gefahren und haben einen "Parkplatz" in der Nähe eines Campingplatzes gefunden. Den nächsten Tag haben wir bei traumhaftem Wetter am Hopfensee verbracht. Chillen, Kanu fahren und schon war der Tag wieder vorbei. 

Zum Ende unseres Kurztrips sind wir noch ein paar Kilometer weiter zum Bannwaldsee gefahren. Auch hier haben wir die Sonne genossen und abends eine kleine Wanderung in Richtung Rohrkopfhütte gemacht. Hier hatten wir einen super Blick auf Schloss Neuschwanstein.

Am Abend hatten wir dann noch spontanen Instagram Besuch von @simba_on_road und wir haben den letzten Abend bei kühlem Bier zusammen ausklingen lassen.

Fazit:
Freistehen versprüht zwar den Hauch von Freiheit, aber die Suche nach einem schönen Stellplatz kostet auch ein paar Nerven. Und nur weil auf Instagram immer alles schön aussieht, stehen hinter einem vielleicht noch 5 andere Camper, die versuchen ihr Stellplatzfoto genauso schön und verlassen aussehen zu lassen. :D

Dresden und Tropical Islands

02.11.2019 - 05.11.2019

Der nächste Kurztrip führte uns in den Osten der Republik. Erstmal sollte es nach Dresden gehen, doch 100km vor unserem Ziel der erste Schock: ein heftiger Steinschlag! Das Schlimme war, dass sich der Riss ca. alle 5 Minuten einen 1cm vergrößerte. Zum Glück konnte Panzertape von innen und außen die weitere Rissbildung stoppen. In Dresden angekommen, haben wir mit den unzählig zur Verfügung stehenden E-Rollern die Stadt besichtigt und waren anschließend im Augustinerkeller lecker essen. Wir haben kurz überlegt, ob wir einfach in Dresden über Nacht bleiben. Auf den Parkplätzen unter der Marienbrücke standen einige andere Camper. Wir sind dann aber doch weiter zu unserem eigentlichen Ziel: Tropical Islands. Hier gibt es einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz direkt nebenan auf dem alten Rollfeld. Sanitäre Anlagen Fehlanzeige, aber dafür Platz ohne Ende. Wir haben noch eine Flasche Sekt geköpft und sind dann todmüde ins Bett gefallen. 

Die beiden nächsten Tage haben wir tagsüber all-Inclusive im Tropical Islands genossen und nachts im Bulli geschlafen. Dank Standheizung war das auch im November super gemütlich.

Nachdem wir dann wieder zuhause waren, wurde gleich ein Termin wegen der Scheibe gemacht. Unsere Versicherung Kravag hat sich direkt um eine Werkstatt gekümmert und einen Leihwagen organisiert. Der Austausch erfolgte gleich am nächsten Tag und Freddy war wieder wir neu. :)

Fazit:
Selbst mit dem Bulli kann man in kurzer Zeit Südsee-Flair genießen. :)

Radfahren in Südtirol

02.10.2019 - 06.10.2019

Dieses Mal ging es kurzentschlossen und ohne Kimby und Pepper in Richtung Süden, um ein paar Tage Rennrad zu fahren. Erstes Ziel war München, wo ich meinen früheren Arbeitskollegen Sascha einsammeln wollte, um weiter Richtung Süden zu fahren. Aber kurz vor dem Feiertag waren die Autobahnen so voll, dass ich erst gegen 21h in München ankam und wir lieber zum Griechen sind und den Abend mit ein paar Halben genossen haben.

Am nächsten Morgen sind wir bei Zeiten los. Wir kamen wieder nur schleppend voran und die Stellplatzsuche gestaltete sich schwierig. Alles ausgebucht! :( Erst nach ca 15 Anrufen haben wir doch noch einen wunderschönen Platz in der Nähe von Meran gefunden. Alpin Fitness Waldcamping Völlan zählt lagemäßig zweifelsohne zu den schönsten Campingplätzen Südtirols, denn kaum eine andere Anlage bietet so viele verschiedene und abwechslungsreiche Stellplätze.

Wir haben dann auch gleich die Räder klar gemacht und sind los Richtung Bozen, den traumhaften Mendelpass hoch, wo es erstmal leckeres Mittagessen gab und anschließend ging es über den Gampenpass zurück zum Platz. Knapp 80km und 2000h haben uns hungrig gemacht, also haben wir erstmal im Dorfladen nebenan Grillfleisch gekauft und den Abend bei herrlichem Wetter genossen. 

Am nächsten Tag haben wir die Hügel auf der anderen Talseite unter die Räder genommen. Eine tolle Tour über Mölten und Hafling, runter nach Meran und dann anschließend mit dem Schlussanstieg zu unserem Platz bescherten uns wieder gut 80km und 2000hm. Kurz die Anstrengung des Tages abgeduscht, dann ging es erstmal mit einem frisch gezapften Bier in den Pool und anschließend wartete schon das super organisierte Grillbuffet auf uns.  

Am nächsten Morgen haben wir noch gut gefrühstückt, bevor wir wieder in Richtung München aufgebrochen sind. In Bozen haben wir noch einen Stopp bei Decathlon eingelegt. Auf der Suche nach einem warmen Mittagessen, sind wir ohne es zu ahnen zum Gassltörggelen in Klausen abgebogen. Törggelen bezeichnet einen beliebten Südtiroler Brauch, mit dem der Herbst begrüßt und für die Ernte gedankt wird. Die Bauern und Weinkellereien laden in ihre Stuben ein und bieten ihren neuen Wein zum Verkosten an.
Dazu werden frische Äpfel, Trauben, Kastanien und zahlreiche weitere Herbstspezialitäten aufgetischt, zum Beispiel Surfleisch und Hauswürste mit Kraut, Knödel, Schlutzkrapfen und Sträuben. Das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Irgendwann mussten wir dann weiter, weil Sascha am Abend noch zum 30. Geburtstag geladen hatte. :)

Fazit: 
Selbst für zwei Rennradtouren lohnt sich der Abstecher ins wunderschöne Südtirol. Im nächsten Jahr gerne wieder.

Kurztrip nach Holland

21.09.2019 - 25.09.2019

Unsere erste mehrtägige Tour führte uns ins benachbarte Holland. Zu Beginn mussten wir erstmal einen Stop bei Obelink einlegen, um uns noch mit ein paar Camping Utensilien einzudecken. Anschließend haben wir über die App Park4Night einen Platz auf dem weiteren Weg Richtung Amsterdam gesucht.

Wir haben uns für einen Platz direkt an einem Jachthafen mit Seezugang gesucht. Der Platz Jachthaven 't Eiland besticht durch seine tolle Lage. Die Sanitäranlagen sind okay, aber für eine Nacht völlig ausreichend. Wir haben die Sonne genossen, Pepper ist im See geschwommen und abends gab's Leckeres von unserem neuen Grill.

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag weiter nach Amsterdam, aber die Wettervorhersage versprach nur noch einen Sonnentag, also haben wir erstmal Den Haag mit seinen tollen Stränden als Ziel ins Navi eingetippt. Unser Plan war es in Strandnähe frei zu stehen.

Die Wahl fiel auf den Parkplatz Parking Zwarte Pad. Tagsüber war hier die Hölle los, aber nach kurzer Wartezeit haben wir einen Parkplatz gefunden. Wir sind dann erstmal an den Strand und haben das traumhafte Wetter genossen. Pepper konnte sich am Hundestrand austoben und wir haben dann in den Strandbars gechillt. Als die Sonne langsam verschwand kam auch der angekündigte Starkregen. Also Beine in die Hand und ab zurück in den kuscheligen Bulli. Da wir nicht wussten wie es im Aufstelldach bei Sturm und Starkregen so ist, haben wir mal das untere Bett getestet. 

Am nächsten morgen regnete es immer noch. Wir haben uns also nochmal rumgedreht und uns dann mit einem Kaffee zum wachwerden begnügt, ehe wir uns auf den Weg nach Amsterdam gemacht haben.

In Amstedam haben wir uns wieder für einen Campingplatz in Citynähe entschieden. Camping Zeeburg Amsterdam hat eine tolle Lage. 15 Minuten mit dem Fahrrad (Verleih auf dem Platz) oder alle 15 Minuten eine S-Bahn bringen einen ins Zentrum. Der Platz hat ein eigenes Restaurant und die eigene Beschreibung „das gemütlichste Wohnzimmer Amsterdams“ trifft es ganz gut. Hier könnt Ihr jedenfalls köstliches Essen und leckere Drinks genießen. Deshalb sind wir hier auch zwei Tage geblieben und haben die Stadt erkundet und die Zeit auf dem Platz genossen. 

Nach 5 Tagen in Holland ging es dann wieder zurück in die Heimat.

Fazit: 
Je länger eine Reise ist, umso besser kann man die Zeit genießen. Leider waren unsere Urlaubstage in 2019 schon nahezu aufgebraucht, als wir uns den Bulli gekauft haben. Aber auch in den 5 Tagen haben wir Erfahrungen gesammelt, was uns an Ausstattung noch so fehlt wie wir das „wohnen“ im Bulli optimieren können.

Das erste Mal unterwegs

23.08.2019 - 24.08.2019

Nachdem wir unseren Freddy abgeholt hatten, wollten wir natürlich so schnell wie möglich los - auch wenn es zeitlich nur für eine Übernachtung reichte. Das Wetter zeigte sich auch von seiner besten Seite, dementsprechend haben wir uns einen Platz in der Nähe gesucht.

In der schönen Region Oberweser direkt am Ufer der Weser liegt der idyllisch gelegene Campingplatz Weißehütte. Nicht nur Kanufahrer kommen hier auf ihre Kosten. Der Campingplatz Weißehütte lädt unter anderem ein zum Baden, Verweilen und Genießen. Auch Radtouren, Spaziergänge und Ausflüge zum Beispiel auf das Dornröschenschloss Sababurg sind einen Tagesausflug wert. Erleben Sie auf der Dornröschenrute Geschichte zum anfassen im Gebrüder-Grimm-Museum und dem Rapunzelturm. Die Region Oberweser hat für jeden Urlauber viel zu bieten. Übrigens findet auf dem Platz ein jährliches VW Bullitreffen statt.


Wir hatten einen Platz direkt am Wasser, haben unseren bis dato provisorischen Grill angeworfen und dann den Abend mit Kartenspielen, Apfelwein, Bier und Ouzo ausklingen lassen. Am nächsten Morgen konnten wir den Floßbau einer Männergruppe beobachten, der sich mit jeder Kiste Bier schwieriger gestaltete. Aber irgendwann haben sie es auf's Wasser geschafft und das Floß hat sogar gehalten. :D

Am Samstag sind wir dann nach einem leckeren Frühstück weiter und haben den wunderschönen Tierpark Sababurg besichtigt, ehe es am Abend wieder nach Hause ging. 

Fazit: 
Ein gelungener Kurztrip bei bestem Wetter, aber der kleine Holzkohlegrill muss durch einen Gasgrill ersetzt werden.